Jugendliche machen Stadt

Welche Orte wünschen sich Jugendliche in der Stadt?


Beteiligungsformat mit Schüler:innen
Preisträger:innen beim Wettbewerb 30 m³ Bakultur
2025, Berlin

Im Schuljahr 2025 begleiteten wir im Rahmen des Profilunterrichts regelmäßig Unterrichtseinheiten an der Ernst-Reuter-Schule in Berlin. Gemeinsam mit der Klasse 9.32 näherten wir uns dem Thema des öffentlichen Raums und seiner Bedeutung für das Zusammenleben in der Stadt an.

Ausgehend von eigenen Alltagserfahrungen untersuchten die Jugendlichen öffentliche Räume exemplarisch am Berliner Mauerpark. Mit unterschiedlichen Analysewerkzeugen – Beobachtung, Kartierung, Gespräch und Skizze – arbeiteten sie Qualitäten, Defizite und Potenziale heraus. Dabei wurde deutlich, welche Orte Aneignung ermöglichen, wo Aufenthaltsqualität fehlt und welche Nutzungen Jugendliche sich im Stadtraum wünschen.

Die gewonnenen Erkenntnisse übersetzten die Schüler:innen in erste räumliche Konzepte und Entwurfsskizzen. Diese wurden anschließend in der Turnhalle im Maßstab 1:1 als Mock-ups erprobt. Durch das reale Testen im Raum erfuhren die Jugendlichen unmittelbar, welche Ideen sich tatsächlich innerhalb eines Volumens von 30 m³ umsetzen lassen – und wo räumliche, konstruktive oder funktionale Grenzen liegen.

Aus diesem Prozess entwickelten sich drei Beiträge für den Wettbewerb „30 m³ Baukultur“. Unter mehr als 200 Einreichungen setzte sich die Idee des „Mobilen Fitnessstudios“ durch. Wir freuen uns sehr, die Jugendlichen bei der Realisierung ihres Projekts im Rahmen des Konvents der Baukultur im Juni 2026 begleiten zu dürfen.


Projektpartner:innen
Ernst Reuter Schule – Berlin 

Weiter Infos zum Projekt
Bundesstiftung Baukultur – 30 m³ Baukultur